TTC 93 Soltau – SG Düshorn/Fallingbostel 7:9 (Di., 03.03.2020, 20.00 Uhr)

Es scheint fast nur mit Drama zu gehen für den TTC 93 in der Rückrunde.

In drei von vier Spielen der zweiten Halbserie ging es über die volle Distanz von 16 Matches – zum zweiten Mal mit schlechtem Ende für den Abstiegskandidaten. „Das war eigentlich ein typisches 8:8 und hatte keinen Sieger verdient“, sagte Soltaus Teamsprecher Sven Mallett. „Aber im Moment ist der Tischtennisgott einfach nicht auf unserer Seite.“ Der Gastgeber hatte nach 2:1 Doppeln bis zum Stand von 7:6 stets mit einem Punkt vorn gelegen, ehe der Aufsteiger aus Fallingbostel mit drei späten Siegen am Stück die 93er-Hoffnungen auf zwei und schließlich auch auf einen Zähler jäh zerstörte. Mallett hatte gegen Florian Fuchs die die Chance zum vorentscheidenden 8:6, doch startete dieser eine erfolgreiche Aufholjagd nach 2:0-Satzführung des Soltauers. „Wir spielen durch unsere Umstellung im Winter so gut wie lange nicht mehr“, sagte Mallett.

„Trotzdem ist es bitter, dass wir die fünften Sätze nicht nach Hause kriegen. Aber wir haben es noch selbst in der Hand, doch die Spiele werden weniger.“

Bilanz: Stefan Gawehn 2:0, Lars Busch 0:2, Manuel Netzlaff 0:2, Gerd Lüdemann-Schulz 2:0, Sven Mallett 1:1, Wolfram Donat 0:2, Gawehn/Lüdemann-Schulz 1:1, Busch/Mallett 0:1, Netzlaff/Donat 1:0.

Ole Rottmann für die Böhme-Zeitung